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dc.contributor.authorRohé, Niko
dc.date.accessioned2026-03-02T17:26:14Z
dc.date.available2026-03-02T17:26:14Z
dc.date.issued2023
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/110726
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesPeripherien/Peripheries
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHW Military history::NHWR Specific wars and campaigns
dc.subject.otherKriegsbeobachtung
dc.subject.otherJapanischer Feldzug
dc.subject.otherOsmanischer Feldzug
dc.subject.otherGriechisch-türkischer Krieg 1897
dc.subject.otherSpanisch-amerikanische Krieg 1898
dc.subject.otherImperiale Expansion
dc.titleFremde Feldzüge
dc.title.alternativeBeiträge zur Europäischen und Globalgeschichte/Contributions to European and Global History
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageDie Kriege Japans gegen China, des Osmanischen Reichs gegen Griechenland und der USA gegen Spanien konfrontierten die Großmächte in den 1890er-Jahren mit sich verändernden imperialen Ordnungen. Als Augenzeugen, Mittler und Experten rückten Kriegsbeobachterinnen und -beobachter in Schlüsselrollen bei der Bewertung und Verortung der Ereignisse und der Verteidigung europäischer Führungsansprüche. Das Werk behandelt die europäische Kriegsbeobachtung, -bewertung und -einordnung von in der Forschung bisher wenig beachteten japanischen, osmanischen und amerikanischen Feldzügen während der 1890er-Jahre. Der chinesisch-japanische Krieg 1894/95, der griechisch-türkische Krieg 1897 und der spanisch-amerikanische Krieg 1898 fielen in eine Zeit des Friedens in Europa und lösten dort reges Interesse aus. Krieg galt als historische Notwendigkeit und ordnungsstiftende Kraft. Für Kriegsbeobachterinnen und Kriegsbeobachter, so die Ausgangshypothese, waren die drei Feldzüge indes Chancen und Herausforderungen zugleich: Einerseits boten sie den meist männlichen Kriegsberichterstattern, Militärs und Diplomaten, aber auch Medizinern und Krankenschwestern, seltene Einblicke in See- und Landschlachten zwischen regulären Streitkräften mit modernen Waffen. Andererseits verlangten sie von ihnen, die ‚fremden‘ Kriegserfolge mit eigenen Weltordnungsvorstellungen in Einklang zu bringen. Die Arbeit zeigt die europäischen Akteure in einer für die Hochzeit der imperialen Expansion ungewohnten, aber geteilten Rolle: als Beobachtende in Kriegen ohne Beteiligung der Großmächte.
oapen.identifier.doi10.7788/9783412528539
oapen.relation.isPublishedBybd6939ce-8d05-4dae-8eef-51aa303c3545
oapen.relation.isbn9783412528539
oapen.imprintBrill Deutschland GmbH
oapen.series.numberBand 010
oapen.pages503
oapen.place.publicationKöln, Weimar


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