Die ordnungspolitische Haltung Frankreichs im Prozeß der europaeischen Einigung
Abstract
Seit ihrer Gründung ist die Europäische Gemeinschaft hin- und hergerissen zwischen einer marktwirtschaftlichen und einer interventionistischen Wirtschaftsordnung. Über einen Zeitraum von 1955 bis heute wird die französische Europapolitik in dieser Arbeit auf ihre ordnungspolitischen Konstanten und deren Ursprungsmotive untersucht. Frankreich hat sich beharrlich für die Errichtung einer makroökonomischen Gesamtsteuerung in Europa eingesetzt. Statt an die Selbstheilungskräfte des Marktes zu glauben, hat sich die französische Europapolitik dem wirtschaftlichen Allgemeininteresse verschrieben, dessen Verwirklichung aus französischer Sicht ohne staatliche Interventionen in den Wirtschaftsablauf nicht denkbar ist. Die Ursprungsmotive der französischen Binnenmarktpolitik werden über die Wirtschaftsstilanalyse auf die Wertewelt und den Vernunftglauben der französischen Aufklärung zurückgeführt.
Keywords
Einigung; europäischen; Frankreichs; Haltung; Johannsen; ORDNUNGSPOLIT; ordnungspolitische; ProzeßDOI
10.3726/b13675ISBN
9783631751220OCN
1082958524Publisher website
https://www.peterlang.com/Publication date and place
Bern, 2018Series
Schriften zur Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik, 15Classification
Sociology & anthropology
Political science & theory
Monetary economics
Economic history