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dc.contributor.authorStisser, Anna
dc.date.accessioned2021-12-10T04:30:33Z
dc.date.available2021-12-10T04:30:33Z
dc.date.issued2021
dc.identifier.isbn978-3-86395-508-3
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/51889
dc.description.abstractWhat does the discipline of educational science ‚know‘ about ‚education‘ - the term that stands unchallenged at the core of educational knowledge? The present study asks, on the one hand, about the bodies of knowledge on education that has been handed down in disciplinary lexicons from almost a hundred years and, on the other hand, about the discipline that becomes visible in this stored knowledge. The knowledge stocks contouring educational knowledge are examined serially on three levels. (1.) that of the framing lexicon, (2.) that of the lemma titles associated with ‚education‘, and (3.) that of the explications‘ texts which specifically are devoted to the object of ‚education‘. In addition, (4.) the personal, textual and thematic reference spaces spanned in the explications are analyzed. The quantifying evaluation of the bodies of knowledge - such as lexical data and metadata, data in front of editors and authors, words, references, names, citations, and bibliographical references - is combined with a qualitative content-analytical reconstruction of knowledge configurations as they appear in prefaces and epilogues as well as in the explications of the educational lemmas. The project will elaborate the conjunctures, (dis)continuities, appropriations, and boundary markings of disciplinary knowledge on ‚education‘ from 1895 to 1989 - a period in which German-language educational science institutionalized, established, specialized, and diversified itself as a university-based, researching discipline.
dc.languageGerman
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JN Education
dc.subject.othereducation
dc.subject.othereducational science
dc.subject.otherlexicon
dc.title'Erziehung' in erziehungswissenschaftlichen Lexika von 1895 bis 1989
dc.typebook
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.17875/gup2021-1763
oapen.relation.isPublishedByffaff15c-73ed-45cd-8be1-56a881b51f62
oapen.description.otherlanguageWas ‚weiß‘ die Disziplin Erziehungswissenschaft zu ‚Erziehung‘ – dem Begriff, der unwidersprochen im Kern erziehungswissenschaftlichen Wissens steht? Die vorliegende Studie fragt zum einen nach den in erziehungswissenschaftlichen Fachlexika aus knapp hundert Jahren tradierten Wissensbeständen zu Erziehung und zum anderen nach der Disziplin, die in diesem Erziehungswissen sichtbar wird. Die das Erziehungswissen konturierenden Wissensbestände werden auf drei Ebenen – (1.) der des rahmenden Lexikons, (2.) der der mit ‚Erziehung‘ verknüpften Explikanda, und (3.) der der konkret dem Gegenstand ‚Erziehung‘ gewidmeten Explikationen – seriell untersucht. Darüber hinaus werden (4.) die in den Explikationen aufgespannten personalen, textuellen und thematischen Referenzräume analysiert. Die quantifizierende Auswertung der Wissensbestände – wie u. a. lexikalische Daten und Metadaten, Daten vorn Herausgebern und Autoren, Wörter, Verweise, Personenennennungen, Zitate und Literaturangaben –, wird kombiniert mit einer qualitativ-inhaltsanalytischen Rekonstruktion von Wissenskonfigurationen, wie sie sich in Vor-, Geleit- und Nachworten sowie in Spitzen- und Grenzformulierungen der Explikationen der Erziehungslemmata zeigen. Herausgearbeitet werden Konjunkturen, (Dis )Kontinuitäten, Aneignungen und Grenz¬mar-kierungen disziplinären Wissens zu ‚Erziehung’ von 1895 bis 1989 – einem Zeitraum, in dem die deutschsprachige Erziehungswissenschaft sich als universitär verankerte, forschende Disziplin institutionalisiert, etabliert, spezialisiert und diversifiziert. Was ‚weiß‘ die Disziplin Erziehungswissenschaft zu ‚Erziehung‘ – dem Begriff, der unwidersprochen im Kern erziehungswissenschaftlichen Wissens steht? Die vorliegende Studie fragt zum einen nach den in erziehungswissenschaftlichen Fachlexika aus knapp hundert Jahren tradierten Wissensbeständen zu Erziehung und zum anderen nach der Disziplin, die in diesem Erziehungswissen sichtbar wird. Die das Erziehungswissen konturierenden Wissensbestände werden auf drei Ebenen – (1.) der des rahmenden Lexikons, (2.) der der mit ‚Erziehung‘ verknüpften Explikanda, und (3.) der der konkret dem Gegenstand ‚Erziehung‘ gewidmeten Explikationen – seriell untersucht. Darüber hinaus werden (4.) die in den Explikationen aufgespannten personalen, textuellen und thematischen Referenzräume analysiert. Die quantifizierende Auswertung der Wissensbestände – wie u. a. lexikalische Daten und Metadaten, Daten von Herausgebern und Autoren, Wörter, Verweise, Personenennennungen, Zitate und Literaturangaben –, wird kombiniert mit einer qualitativ-inhaltsanalytischen Rekonstruktion von Wissenskonfigurationen, wie sie sich in Vor-, Geleit- und Nachworten sowie in Spitzen- und Grenzformulierungen der Explikationen der Erziehungslemmata zeigen. Herausgearbeitet werden Konjunkturen, (Dis )Kontinuitäten, Aneignungen und Grenz¬mar-kierungen disziplinären Wissens zu ‚Erziehung‘ von 1895 bis 1989 – einem Zeitraum, in dem die deutschsprachige Erziehungswissenschaft sich als universitär verankerte, forschende Disziplin institutionalisiert, etabliert, spezialisiert und diversifiziert.


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