Kirchenmusik in Mailand von 1743 bis 1783
Biritualitaet im Kontext der ambrosianischen und roemischen Liturgie
Abstract
Der Band untersucht das Verhältnis zwischen Liturgie und Musik im birituellen Mailand im 18. Jahrhundert. Die Rituszugehörigkeit einer Kirche bestimmte ihre liturgische Musik. Während in den meist den römischen Ritus zelebrierenden Klöstern ein ausgelassener Theaterstil mit üppigem Orchesterpart vorherrschte, war den ambrosianischen Bistumskirchen ein auf Textverständlichkeit ausgerichteter a cappella-Stil eigen. Letzterer stand im Geiste der katholischen Aufklärung, des Tridentinums und der Dekrete Carlo Borromeos von 1565. Der Autor geht der Frage nach, wie der jeweilige Ritus, d.h. der ambrosianische wie auch der römische, figuralmusikalisch vertont wurde und wie sich die Biritualität insgesamt auf die liturgische Musik Mailands auswirkte.
Keywords
1743; 1783; 18. Jahrhundert; ambrosianischen; Biritualität; Carlo Borromeo; Christoph; geistliche Musik; Karl Borromäus; katholische Aufklärung; Kirchenmusik; Kontext; Konzil von Trient; Liturgie; liturgische Musik; Lombardei; Mailand; Riedo; Ritus; römischen; TridentinumDOI
10.3726/b17062ISBN
9783034341004, 9783034341004, 9783034341011, 9783034341028, 9783034339094Publisher website
https://www.peterlang.com/Publication date and place
Bern, 2021Classification
Theory of music and musicology
History of music
Cultural studies
European history: the Romans
Religion and beliefs


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