„Moderne Form – neue Baustoffe“
Das Fortschrittsversprechen „Fertighaus“ des Stahlunternehmens Hoesch in den 1960er-Jahren
Author(s)
Haps, Silke
Collection
DFG - German Research FoundationLanguage
GermanAbstract
Der beginnende Boom der Fertighausindustrie erfasste in den frühen 1960er-Jahren auch westdeutsche Stahlunternehmen wie Hoesch und Krupp. Ihr Einstieg in das Bauen für einen Endverbraucher:innenmarkt war der ökonomische Versuch einer neuen Produktdiversifikation und Absatzstrategie. Hierfür wurden Kooperationen beispielsweise mit der Chemischen Industrie aufgebaut, die ihrerseits neue Absatzmärkte suchte: mit Kunststoff beschichteter Stahl wurde von der Puderdose bis zum Fertighaus angeboten. Die sowohl in materialtechnischer, konstruktiver und kooperativer Hinsicht experimentelle Fertighausproduktion blieb weit hinter den Gewinnerwartungen zurück und wurde alsbald eingestellt – verweist jedoch auf Entwicklungen, die das Bauwesen bis heute prägen sollten. Verschiedene Erzählstränge entschlüsseln das komplexe Entstehen dieser teilweise noch erhaltenen Fertighausobjekte, die ihrerseits an der Schwelle zu Entwicklungen im Stahlleichtbau sowie dessen Erforschung und Vermittlung in der Lehre stehen.
Keywords
architectural history 20th century; post-war modernism; material development; composite materials; networksDOI
10.1515/9783111384184ISBN
9783111384184, 9783111384184, 9783111383842, 9783111384344Publisher
De GruyterPublisher website
https://www.degruyter.com/Publication date and place
Berlin/Boston, 2025Imprint
De Gruyter OldenbourgSeries
Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, 263Classification
Germany
20th century, c 1900 to c 1999
21st century, c 2000 to c 2100
Social and cultural history


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