Show simple item record

dc.contributor.authorBeese, Sebastian
dc.date.accessioned2021-10-06T11:55:39Z
dc.date.available2021-10-06T11:55:39Z
dc.date.issued2021
dc.identifierONIX_20211006_9783657760459_11
dc.identifier.urihttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/50779
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesGeschichte der technischen Kultur
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::H Humanities::HB History::HBT History: specific events & topics::HBTQ Colonialism & imperialism
dc.subject.otherHistory
dc.titleExperten der Erschließung
dc.title.alternativeAkteure der deutschen Kolonialtechnik in Afrika und Europa 1890–1943
dc.typebook
oapen.abstract.otherlanguageDer Glaube an die Segnungen, aber auch die Zwangsläufigkeit des technischen Fortschritts entwickelte sich in der Phase des Hochimperialismus zu einer wirkmächtigen Ideologie, von der auch deutsche Ingenieure profitierten. Das Buch legt den Schwerpunkt der Analyse auf die ehemaligen Kolonien Deutsch Ost- und Deutsch-Südwestafrika. Der Fokus liegt dabei auf der Gruppe der technischen Experten, die mit dem Bau von Eisenbahnen, Straßen und Häfen einen entscheidenden Anteil an der Machtsicherung, Erschließung und Ausbeutung der Kolonien hatten. Neben der Exotik, monetären Anreizen sowie dem Prestige, das eine Tätigkeit in Afrika versprach, zog es Ingenieure vor allem aufgrund einer speziellen „Ideologie der Erschließung“ in die sogenannten Schutzgebiete. Die spezielle Gruppenidentität als Kolonialingenieure, die sich in der Folge herausbildete, lässt sich in Artikeln und Vorträgen bis in die 1940er Jahre nachweisen und wirkte sich selbst noch auf die Ansätze der frühen Entwicklungshilfe aus.
oapen.identifier.doi10.30965/9783657760459
oapen.relation.isPublishedByaf16fd4b-42a1-46ed-82e8-c5e880252026
oapen.relation.isbn9783657760459
oapen.imprintBrill | Schöningh
oapen.series.number13
oapen.pages352


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record