Polarisiertes Erinnern an die Bildung in der DDR
Eine Positionierunganalyse biografisch-narrativer Interviews
Abstract
Thema dieses Buches sind die Erinnerungen Ostdeutscher an ihre Bildungserfahrungen in der DDR. Über mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall scheint es so, als sei das Erinnern aufgespalten und polarisiert. Die einen erinnern im Sinne eines Diktaturgedächtnisses, das die erlebte Indoktrination betont; die anderen im Sinne des Legitimationsgedächtnisses, das den erfahrenen Bildungsanspruch hervorhebt. Anhand 50 ausgewählter biografisch-narrativer Interviews wird dargelegt, wie sich Einzelne erinnern und inwieweit das mit dem öffentlichkeitswirksamen Erinnerungsdiskurs zusammenhängt.
Keywords
Schule in der DDR; Erziehungswissenschaft; Bildungssystem; Bildungssystem DDR; Autobiografisches Erinnern; Diktaturgedächtnis; Erinnerungsdiskurs; Erinnerungsdiskurs DDR; Indoktrination; Biologisch-narrative Interviews; Biografieforschung; DDR; Ostdeutschland; Deutsche TeilungDOI
10.3262/978-3-7799-9432-9ISBN
9783779994329, 9783779994329Publisher
Beltz JuventaPublisher website
https://www.beltz.de/fachmedien/juventa.htmlPublication date and place
Weinheim, 20260430Classification
Society and culture: general
Sociology and anthropology


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