Logo Oapen
  • Join
    • Deposit
    • For Librarians
    • For Publishers
    • For Researchers
    • Funders
    • Resources
    • OAPEN
        View Item 
        •   OAPEN Home
        • View Item
        •   OAPEN Home
        • View Item
        JavaScript is disabled for your browser. Some features of this site may not work without it.

        Die Rückforderung von Glücksspieleinsätzen im Internet

        Überlegungen zu den so genannten "Spielerklagen"

        Thumbnail
        Download PDF Viewer
        Author(s)
        Dutta, Anatol
        Heinze, Christian
        Collection
        Knowledge Unlatched (KU); KU Open Services
        Language
        German
        Show full item record
        Abstract
        Vor den deutschen Zivilgerichten klagen zunehmend Spieler, die vor der weiteren Liberalisierung des Glücksspielrechts im Jahr 2021 an Glücksspielen im Internet teilgenommen haben. Sie fordern von Unternehmen, die solche Glücksspiele anbieten, die Rückzahlung geleisteter Spieleinsätze. Diese so genannten "Spielerklagen" waren bisher unterschiedlich erfolgreich. Die deutschen Gerichte sind sich zwar weitgehend einig, dass die Spielverträge wegen Verstoßes gegen die bisherigen Glücksspielstaatsverträge nach § 134 BGB unwirksam sind, obwohl die Glücksspielaufsicht bewusst das bisherige Glücksspielverbot im Internet nicht durchgesetzt hat. Vielmehr hat die staatliche Aufsicht Verstöße der Unternehmen geduldet, wenn sich die Unternehmen an bestimmte Vorgaben der Behörden halten, um zu verhindern, dass Spieler auf ein gänzlich unreguliertes Angebot ausweichen. Uneinigkeit besteht aber, ob etwaige bereicherungsrechtliche Ansprüche nach § 817 Satz 2 BGB gesperrt sind. Dagegen haben die Gerichte deliktische Schadensersatzansprüche der Spieler bisher nur vereinzelt bejaht. Auch die Verjährung etwaiger Ansprüche wirft Fragen auf. Zu diesen privatrechtlichen Aspekten der Spielerklagen, die bisher noch nicht umfassend diskutiert wurden, nehmen die Beiträge dieses Bandes Stellung.
         
        Vor den deutschen Zivilgerichten klagen zunehmend Spieler, die vor der weiteren Liberalisierung des Glücksspielrechts im Jahr 2021 an Glücksspielen im Internet teilgenommen haben. Sie fordern von Unternehmen, die solche Glücksspiele anbieten, die Rückzahlung geleisteter Spieleinsätze. Diese so genannten "Spielerklagen" waren bisher unterschiedlich erfolgreich. Die deutschen Gerichte sind sich zwar weitgehend einig, dass die Spielverträge wegen Verstoßes gegen die bisherigen Glücksspielstaatsverträge nach § 134 BGB unwirksam sind, obwohl die Glücksspielaufsicht bewusst das bisherige Glücksspielverbot im Internet nicht durchgesetzt hat. Vielmehr hat die staatliche Aufsicht Verstöße der Unternehmen geduldet, wenn sich die Unternehmen an bestimmte Vorgaben der Behörden halten, um zu verhindern, dass Spieler auf ein gänzlich unreguliertes Angebot ausweichen. Uneinigkeit besteht aber, ob etwaige bereicherungsrechtliche Ansprüche nach § 817 Satz 2 BGB gesperrt sind. Dagegen haben die Gerichte deliktische Schadensersatzansprüche der Spieler bisher nur vereinzelt bejaht. Auch die Verjährung etwaiger Ansprüche wirft Fragen auf. Zu diesen privatrechtlichen Aspekten der Spielerklagen, die bisher noch nicht umfassend diskutiert wurden, nehmen die Beiträge dieses Bandes Stellung.
         
        URI
        https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/87010
        Keywords
        Law; Bankruptcy & Insolvency; Law; Civil Law; Arbitration, Negotiation, Mediation
        DOI
        10.1628/978-3-16 -162101-7
        ISBN
        9783161621017, 9783161621000
        Publisher
        Mohr Siebeck
        Publisher website
        https://www.mohrsiebeck.com/
        Publication date and place
        2023
        Grantor
        • Knowledge Unlatched
        Imprint
        Mohr Siebeck GmbH & Co. KG
        Classification
        Bankruptcy and insolvency
        Systems of law: civil codes / civil law
        Arbitration, mediation and alternative dispute resolution
        Rights
        https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/
        • Harvested from KU

        Browse

        All of OAPENSubjectsPublishersLanguagesCollections

        My Account

        LoginRegister

        Export

        Repository metadata
        Logo Oapen
        • For Librarians
        • For Publishers
        • For Researchers
        • Funders
        • Resources
        • OAPEN

        Newsletter

        • Subscribe to our newsletter
        • view our news archive

        Follow us on

        License

        • If not noted otherwise all contents are available under Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

        Credits

        • logo EU
        • This project received funding from the European Union's Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 683680, 810640, 871069 and 964352.

        OAPEN is based in the Netherlands, with its registered office in the National Library in The Hague.

        Director: Niels Stern

        Address:
        OAPEN Foundation
        Prins Willem-Alexanderhof 5
        2595 BE The Hague
        Postal address:
        OAPEN Foundation
        P.O. Box 90407
        2509 LK The Hague

        Websites:
        OAPEN Home: www.oapen.org
        OAPEN Library: library.oapen.org
        DOAB: www.doabooks.org

         

         

        Export search results

        The export option will allow you to export the current search results of the entered query to a file. Differen formats are available for download. To export the items, click on the button corresponding with the preferred download format.

        A logged-in user can export up to 15000 items. If you're not logged in, you can export no more than 500 items.

        To select a subset of the search results, click "Selective Export" button and make a selection of the items you want to export. The amount of items that can be exported at once is similarly restricted as the full export.

        After making a selection, click one of the export format buttons. The amount of items that will be exported is indicated in the bubble next to export format.